Die Quartiersinitiative 105Viertel hat heute alle Hamburger Werkstatt- und Reparatur-Initiativen zum Vernetzungstreffen in die Räume der Umweltbehörde in Wilhelmsburg geladen. Es ging darum zu schauen, welche Schwierigkeiten und Bedarfe es in den Gruppen gibt und wie die Hamburger Reparaturszene unterstützt werden kann. Außerdem sollte auf den Hamburger Repairday am 07.11.2026 aufmerksam gemacht werden, der explizit vom europäischen Repairday am 17.10.2026 abweicht und in Hamburg mit eigenem Termin separat abgehalten werden soll.
Neben anderen Stadtteilinitiativen waren auch Gruppen vor Ort, die aus Genossenschaften, Nachbarschaftstreffs, offenen Werkstätten oder Maker-Spaces entstanden sind. Allen gemein war, dass sie in Hamburg niedrigschwellig die Möglichkeit bieten, Dinge zu reparieren statt wegzuschmeißen.
Auch der Amtsleiter Dr. Maik Möller und Vertreter*innen der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation sowie einiger Bezirksämter waren vor Ort.
Die Ergebnisse des Brainstormings sprechen eine klare Sprache. Neben rechtlicher Absicherung und Ausstattung mit teuren Spezialwerkzeugen und Geräten sind es vor allem die Punkte Finanzierung und Räume, die die Gruppen beschäftigen.
Gerade bei uns ist die Raumsituation derzeit ja vor dem Hintergrund des Abrisses unserer Räume ein aktueller Punkt.
Es war sehr schön, teils bekannte, aber auch viele neue Gesichter aus der Szene zu sehen und sich zu vernetzen. Außerdem freuen wir uns auf die beiden Repairdays und die damit verbundene Möglichkeit, mehr Öffentlichkeit für die Schwierigkeiten in der ehrenamtlichen Repairszene zu bekommen.